Vom 25. bis 28. Mai 2025 unternahm die Klasse der IKA31 eine erlebnisreiche Klassenfahrt in die tschechische Hauptstadt Prag. Die Anreise erfolgte per Zug und führte direkt ins Zentrum der „Goldenen Stadt“.

Die Unterkunft im A&O Hostel bot eine zentrale und praktische Basis für das abwechslungsreiche Programm. Am ersten Tag stand ein geführter Stadtrundgang auf dem Plan. Trotz wechselhaften Wetters konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten besichtigt und die besondere Atmosphäre der Stadt erlebt werden. Anschließend blieb Zeit zum Bummeln durch die Altstadt oder zum Probieren tschechischer Spezialitäten.

Ein besonderes Highlight folgte am Dienstag: der Besuch der Škoda-Werke in Mladá Boleslav, etwa eine Stunde von Prag entfernt. Die Besichtigung begann mit einem informativen Rundgang durch das Werksmuseum, in dem die Geschichte des Unternehmens von den Anfängen im Jahr 1895 bis zur modernen Produktion eindrucksvoll dargestellt wurde. Zahlreiche historische Modelle, Prototypen und interaktive Stationen vermittelten einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung des Automobilbaus.

Im Anschluss führte eine Werkstour durch verschiedene Produktionsbereiche, darunter die Karosseriefertigung und die Endmontage. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler live erleben, wie modernste Technik, Automatisierung und präzise Handarbeit bei der Herstellung eines Fahrzeugs ineinandergreifen. Besonders beeindruckend war die automatisierte Logistik des Werkes, durch die täglich mehrere hundert Fahrzeuge produziert werden. Der Besuch bot damit nicht nur spannende Einblicke in die Automobilindustrie, sondern auch einen praxisnahen Bezug zu wirtschaftlichen und technischen Themen der Ausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau.

Am Mittwoch ging es mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck zurück nach Hause. Die Fahrt war nicht nur lehrreich, sondern trug auch dazu bei, den Zusammenhalt in der Klasse weiter zu stärken.

Die Klassenfahrt nach Prag wird allen Beteiligten sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Text und Bild: Julia Starke