Am 10. September wird weltweit der Weltsuizidpräventionstag begangen, um auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen, über Hilfsangebote zu informieren und gemeinsam ein Zeichen für Hoffnung und Leben zu setzen.

Unsere Schulsozialarbeiterin, Frau Gedack, ist Mitglied im Netzwerk Suizidprävention Neubrandenburg, das jährlich eine besondere Aktion organisiert. In diesem Jahr wurde der Dokumentarfilm „Dem Himmel zu nah“ gezeigt. Der Film erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die auf Spurensuche nach den Gründen für den Suizid ihres Bruders und ihrer Schwester geht. Dabei werden Fragen nach der Rolle von psychischen Erkrankungen, Drogensucht und familiären Konstellationen aufgeworfen. Im Anschluss an die Vorführung fand ein offenes Gespräch mit Frau Weißner, Diplom-Psychologin, statt. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und sich über ihre Gedanken und Gefühle auszutauschen.

Ein wichtiger Bestandteil der Aktion waren die Taschen mit Infomaterial, die jeder Besucher erhielt. Diese wurden zuvor von Schüler*innen der Klassen FGS 31, FGS 41, FGS 42 und FGW 41 gestaltet. Mit großem Einfühlungsvermögen setzten sie sich mit Fragen auseinander wie: Welcher Spruch könnte Mut machen? Welche Worte oder Bilder können Trost spenden? Ihre Ergebnisse – ermutigende Zitate, kreative Symbole und tröstliche Botschaften – machten jede Tasche zu einem kleinen Unikat voller Hoffnung.

Ein herzliches Dankeschön gilt den engagierten Schülerinnen sowie den Kunstlehrerinnen Frau Cronauer und Frau Räpke für ihre wertvolle Unterstützung. Durch dieses kreative Mitwirken wurde die Aktion nicht nur bereichert, sondern auch ein starkes Zeichen für Solidarität und Sensibilität gesetzt.

Mit solchen Beiträgen leisten unsere Schülerinnen einen wichtigen Teil, um das Thema psychische Gesundheit sichtbar zu machen – und zu zeigen: Niemand ist allein.

(Text/Bilder: Julia Gedack)