Am 28. und 29.06.2023 durften die Schüler*innen der Klassen FGW 21/22 und KBM 22 einmal hautnah miterleben, was es bedeutet, mit einer psychischen Erkrankung zu leben. Hierfür war das Team von „Verrückt? Na und!“ zu Gast an unserer Schule.

Zunächst näherten sich die Schüler*innen dem Begriff „verrückt“ an. Danach sortierten die Teilnehmenden Situationen nach „gesund“ und „ungesund“. Dabei entstanden rege Diskussionen und es wurde deutlich, dass die Zuordnung gar nicht so einfach ist. Als dann einer der Veranstalter anfing über sein persönliches Schicksal zu sprechen, wurde es still in der Aula. Die Schüler*innen verfolgten aufmerksam die Ausführungen und stellten viele Fragen. Wie lebt es sich heute mit der psychischen Erkrankung? Können Sie Ihrer Arbeit nachgehen?

Nach einer kurzen Pause konnten die Teilnehmer*innen dann wieder selbst aktiv werden. In der nächsten Gruppenarbeit setzten sich die Schüler*innen inhaltlich mit den Themen Depressionen, Mobbing, Alkohol sowie Psychose und Drogen auseinander. Besonders bewegend waren auch hier die persönlichen Geschichten einiger Schüler*innen.

Trotz der steigenden Hitze hielten die Schüler durch und am Ende gab es gutes Feedback für die Veranstalter. Wir bedanken uns bei dem Team von „Verrückt? Na und!“ für diese bewegenden Projekttage und bei allen aufmerksamen Schüler*innen.

„Die kräftigsten Bäume wachsen unter den schwierigsten Bedingungen.“ J. Willard Marriott

(Text/Fotos: Julia Gedack)