Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg

Verkehrspräventionsprojekt

Das 2013 gestartete Verkehrspräventionsprojekt „Crash Kurs M-V“ ging am 19.02.2014 im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in seine zweite Runde. Insgesamt kommen 2014 sechs Veranstaltungen – im Vorjahr waren es noch fünf – zum Tragen. Ginge es nach den vielen Anfragen der Beruflichen Schulen, würden es wohl doppelt so viele werden.

Mit freundlicher Unterstützung des Hotels „Radisson blu“ konnten dort am 19. Februar etwa 130 Schüler der Beruflichen Schule des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte – Wirtschaft und Verwaltung – des Standortes Neubrandenburg den Schilderungen des „Crash Kurs“-Teams folgen.

Mit den zum Teil erschreckenden Unfallberichten der beteiligten Akteure aus dem Rettungsdienst, wie Polizei und Feuerwehr, aber auch Seelsorgern und Familienangehörigen von Verunglückten, unterscheidet sich dieses Projekt vollkommen von allen bisherigen Verkehrspräventionsmaßnahmen in dieser Altersgruppe. Jungen Fahranfängerinnen und Fahranfängern wurde durch emotionale Bilder eindringlich die allgegenwärtige Gefahr im Verkehrsalltag aufgezeigt. Es wurde verdeutlicht, wie schnell der „Ernstfall“ eintreten kann.

Hintergrund dieses Projektes ist die überproportional hohe Beteiligung der jungen Fahrer am Unfallgeschehen in Deutschland. Erfreulich ist, dass die Zahlen bereits seit längerem eine rückläufige Tendenz aufweisen. Der Anteil der 18-24jährigen an der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns beträgt 7,4 Prozent. Diese Altersgruppe verursachte jedoch über 16 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns starben 2013 insgesamt 14 junge Frauen und Männer infolge eines Unfalls.

Im Januar 2013 wurde das Präventionsprogramm durch den Minister für Inneres und Sport in Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Lorenz Caffier, in Schwerin eröffnet. Zuvor lief das Programm bereits erfolgreich in Nordrhein-Westfalen. Beispielhaft für dieses Projekt ist die gelungene Vernetzung der beteiligten Behörden bzw. Institutionen wie der Landespolizei, der Verkehrssicherheitskommission Mecklenburg-Vorpommerns, des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommerns, der Landesverkehrswacht M-V und des Landeskriminalamtes M-V. Die regionale Umsetzung erfolgt dann durch die von den Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg geführten Teams vor Ort.

von: bswvnb | Veröffentlicht am: 24.02.2014 |

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