Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg

Hausordnung

der Beruflichen Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg

Auf der Grundlage der Rechte und Pflichten aus dem Berufsbildungsgesetz, dem Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der geltenden Dienstordnung für Pädagogen wird nachfolgende Hausordnung laut Beschluss der Schulkonferenz vom 19. Mai 1998 und den Änderungs- beschlüssen der Schulkonferenzen vom 15. Juni 2000, vom 23. Januar 2001, vom 22. August 2007, 13. Februar 2008 und vom 25.11.2014 für verbindlich erklärt.

Die Hausordnung umfasst die Gebäude und Außenanlagen der Beruflichen Schule Wirtschaft und Verwaltung in der Rasgrader Straße 22.

Zum Personenkreis gehören alle Pädagogen, Angestellten, technischen Mitarbeiter, Auszubildenden, SchülerInnen und Besucher.

Das Hausrecht wird ausschließlich durch die Schulleitung ausgeübt. Bei Abwesenheit der Schulleitung übt der Hausmeister das Hausrecht aus.

 

1.0 Schulbetrieb

1.1 Unterrichtsablauf

1./ 2. Std.   07:30 – 09:00 Uhr
3./ 4. Std.   09:20 – 10:50 Uhr
5./ 6. Std.   11:10 – 12:40 Uhr                 Mittagspause: Entweder 6. oder 7. Stunde
7./ 8. Std.   13:00 – 14:30 Uhr
9./10. Std. 14:40 – 16:10 Uhr

Aus schulorganisatorischen Gründen ist der o. g. Unterrichtsablauf für alle Personen verbindlich. Abweichungen prüft der Schulleiter nach schriftlichem Antrag.

Die Lehrkräfte haben sich 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn auf dem Schulgelände einzufinden.

Entsprechend dem Erlass des Kultusministeriums vom 20. Juni 1997 sind die Lehrer verpflichtet, minderjährige SchülerInnen  und Auszubildende in der Schule und auf dem Schulgelände zu be-aufsichtigen. Näheres regelt der verbindliche Aufsichtsplan.

Die SchülerInnen und Auszubildenden suchen spätestens 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn ihren Unterrichtsraum auf.

Abweichungen hiervon sind in begründeten Fällen beim Wechsel zwischen dem Hauptgebäude und einer Nebenstelle denkbar.

Der Klassenraum muss sich in einem unterrichtsgemäßen Zustand befinden. Dazu sind alle Stühle von den Tischen herunterzunehmen!

Für Abfälle jeglicher Art sind ausschließlich die dafür vorgesehenen Behältnisse zu nutzen.

Der Ordnungsdienst der Klasse hält den jeweiligen Unterrichtsraum in einem unterrichtsgemäßen Zustand (Säubern der Tafel, Lüften etc.).

Der Klassenlehrer legt den Ordnungsdienst namentlich fest (Vermerk im Klassenbuch). Der betreffende Fachlehrer kontrolliert den Ordnungsdienst.

Die Lehrkräfte sorgen dafür, dass nach Unterrichtsschluss alle Stühle hochgestellt werden.

 

1.2 Pausenordnung

Alle Lehrkräfte sind verpflichtet, ihre Aufsichts- und Fürsorgepflicht entsprechend § 61 des Schulgesetzes des Landes M/V und des Aufsichtsplanes wahrzunehmen.

In den großen Pausen sind die Fachkabinette (PC-Kabinette, Kosmetikkabinett, Friseurkabinett, Warenkundekabinett, Kaufmännischer Übungsraum, Ph/Ch-Kabinett) grundsätzlich zu verlassen.

Das Verhalten in allen anderen Räumen hat diszipliniert und ordentlich zu erfolgen. Bei Zuwi-derhandlungen können Auszubildende bzw. SchülerInnen sofort durch die aufsichtsführende Lehrkraft aus dem Raum verwiesen werden.

Auszubildende und SchülerInnen, die noch nicht 18 Jahre alt sind, dürfen das Schulgelände nur mit schriftlicher Erlaubnis der Erziehungsberechtigten verlassen.

Wird das Schulgelände aus privaten Gründen in Pausen oder Freistunden verlassen, so kann der Unfallversicherungsschutz erlöschen. (Einzelfallentscheidung der Versicherung)

Der Schulträger haftet nicht für den Verlust von Garderobe und Wertsachen.

Für mutwillige oder grob fahrlässige Beschädigung von Einrichtungsgegenständen werden die Auszubildenden und SchülerInnen bzw. deren Eltern haftbar gemacht.

 

1.3 Zur Unterrichtsorganisation

Nach § 25 des Schulgesetzes werden bei Teilzeitunterricht mindestens zwölf Wochenstunden Un-terricht erteilt, die grundsätzlich an zwei Tagen in der Woche in der Regel mit je höchstens acht und mindestens vier Unterrichtsstunden angeboten werden. Beim Blockunterricht sind mindestens 25 Stunden pro Woche zu erteilen.

Die Stunde beginnt und endet mit dem Klingelzeichen bzw. mit der Weisung des Fachlehrers.

Das Essen während des Unterrichts ist grundsätzlich untersagt.

Versäumte Unterrichtszeit durch Zuspätkommen wird durch den Fachlehrer festgehalten.

Bei dreimaligem unentschuldigten Zuspätkommen, innerhalb von vier Wochen bei Vollzeitschülern und innerhalb eines halben Jahres bei Teilzeitschülern (jeweils mindestens 5 Minuten), erhält der Auszubildende bzw. Schüler einen mündlichen Verweis durch den Klassenlehrer.

Bei fünfmaligem unentschuldigtem Zuspätkommen, innerhalb von vier Wochen bei Vollzeitschülern und innerhalb eines halben Jahres bei Teilzeitschülern (jeweils mindestens 5 Minuten), erhält der Auszubildende bzw. Schüler einen schriftlichen Verweis durch den Klassenlehrer.

Die Weisungen der Lehrkräfte sind unbedingt zu befolgen. Gegebenenfalls kann nach ausgeführter Weisung vom Beschwerderecht Gebrauch gemacht werden.

Werden Hausaufgaben bzw. Übungsaufgaben nicht erfüllt, fällt der Auszubildende bzw. Schüler ständig durch mangelnde Aufmerksamkeit bzw. Passivität auf, so finden Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen wie unter 1.9 Anwendung.

Wenn 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn der Lehrer nicht erschienen ist, so wird dieses durch den Klassensprecher/-in bzw. dessen Stellvertreter/-in der Schulleitung gemeldet.

Jeder Schüler bzw. Auszubildende erscheint zum Sportunterricht in angemessener Kleidung. Der An- und Abmarsch zum bzw. vom Sportgelände hat auf kürzestem und sicherstem Weg (entsprechend der StVO) zu erfolgen. Die Hygienebestimmungen sind einzuhalten.

Über das Verhalten während des Unterrichts sind aktenkundige Belehrungen durchzuführen.

Klausuren im Fachgymnasium und in der Fachoberschule sowie mehrstündige Klassenarbeiten sollten zwischen den Fachlehrern so abgestimmt werden, dass nur eine, im Ausnahmefall zwei Klausuren bzw. Klassenarbeiten pro Schultag geschrieben werden. Diese sind eine Woche vorher anzukündigen.

Auszubildende haben ihre Berichtshefte mindestens zweimal im Ausbildungsjahr vom Klassenlehrer signieren zu lassen.

Grobe Verstöße gegen die Hausordnung, die den Schulablauf stören, müssen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit geahndet werden.

 

1.4 Freistellungen/Beurlaubungen

1.4.1    Stundenweise Freistellungen vom Fachunterricht genehmigt der jeweilige Fachlehrer.

Die Befreiung vom Sportunterricht erfolgt nur nach Vorlage eines ärztlichen Attestes, das jährlich erneuert werden muss.

Wenn die voraussichtliche Dauer der Befreiung den Zeitraum von 4 Wochen überschreitet, so kann entsprechend der Schulgesundheitspflegeverordnung vom 10. Juli 1996 ein amtsärztliches Gutachten über die Befreiung von der Teilnahme am Sportunterricht  angefordert werden.

1.4.2    Beurlaubungen für einen Unterrichtstag genehmigt der Klassenlehrer in Abstimmung mit den Fachlehrern.

Gemäß § 15 der Berufsschulverordnung vom 4. Juli 2005 können Teilzeitberufsschüler aus zwingenden betrieblichen Gründen und zur Teilnahme an Jugend- und Auszubildendenversammlungen sowie zu Betriebsversammlungen mit ausbildungsrelevanten Themenstellungen bis zur Dauer von zwei Unterrichtstagen im Schuljahr durch den Schulleiter freigestellt werden.       

Für die Teilnahme an anerkannten überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen, die Bestandteil der betrieblichen Ausbildung sind, können Teilzeitberufsschüler durch den       Schulleiter bis zu einer Gesamtzeit von zwölf Unterrichtstagen während der gesamten    Ausbildungszeit beurlaubt werden.

Teilzeitberufsschüler, die am Blockunterricht teilnehmen, werden in der Regel nicht für die Teilnahme an überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen beurlaubt.

1.4.3    Beurlaubungen ab zwei Unterrichtstage genehmigt der Schulleiter in Abstimmung mit dem Klassenlehrer.

1.4.4    Freistellungs-/Beurlaubungsgründe können sein:

  • persönliche Anlässe (z.B. akute Erkrankung, Todesfall in der Familie, Hochzeit, besondere Jubiläen, Fahrprüfung, Einstellungsgespräch)
  • Teilnahme an Veranstaltungen, die für den Antragsteller bedeutsam sind, z. B. politische Veranstaltungen, kulturelle Veranstaltungen, sportliche Veranstaltungen, internationale Veranstaltungen
  • Freistellung für besondere betriebliche und überbetriebliche Weiterbildungsveranstaltungen (s.1.4.2)

1.4.5    Der tarifliche bzw. gesetzliche Jahresurlaub ist von Auszubildenden und SchülerInnen grundsätzlich in der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen.

1.4.6    Antragspflicht

Freistellungs- und Beurlaubungsanträge sind mit Begründung spätestens eine Woche vor dem Termin (Ausnahme: akute Fälle) schriftlich an den Fachlehrer, Klassenleiter bzw. Schulleiter zu richten.

Bei Freistellungsanträgen ist der durch den Ausbildungsbetrieb genehmigte Urlaubsantrag
bzw. dessen Kopie beizufügen.

Wird der Auszubildende ohne Antrag oder Antragsgenehmigung vom Unterricht  fern-

gehalten oder wird der Antrag erst nachträglich gestellt, so ist die Schulleitung unver-    züglich zu informieren. Die Fehlstunden werden dem Schüler nicht angelastet. 

1.4.7    Nachholepflicht

Der versäumte Unterrichtsstoff ist nachzuholen.

 

1.5 Schulversäumnisse

1.5.1    Grundlagen

Schulgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern vom 13. Februar 2006, in der Neufassung durch Bekanntmachung vom 10. September 2010, Vierter Teil – Schulpflicht

1.5.2    Verfahren

In der Teilzeitausbildung ist im Krankheitsfall grundsätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (Kopie) beizubringen. Sie ist dem Klassenleiter in der ersten Woche nach der Gesundschreibung vorzulegen.

Die Arbeitsunfähigkeit ist innerhalb von 3 Tagen der Schule mitzuteilen.

In der Vollzeitausbildung ist das Fehlen aus Krankheitsgründen sofort am ersten Tag der Schule mitzuteilen. Eine ärztliche Bescheinigung ist bis zum 3. Tag der Schule vorzulegen.

Bei Nichteinhaltung des Termins bleiben die Stunden unentschuldigt, Lernkontrollen werden als nicht erbrachte Leistung (Note 6) gewertet.

Versäumte Unterrichtszeit durch Zuspätkommen wird durch den Fachlehrer festgehalten.

Durch den Klassenleiter erfolgt monatlich die Abrechnung der Fehlzeiten in der Vollzeit und Tagesbeschulung. Im Blockunterricht erfolgt die Abrechnung am Ende des Turnus. Gegebenenfalls wird der Ausbildungsbetrieb umgehend informiert, spätestens monatlich bzw. zum Ende des Blockes.

Ärztliche Behandlungstermine sind mit Ausnahme von akuten Erkrankungen in die unterrichtsfreie Zeit zu legen.

Sollten diese Maßnahmen erfolglos bleiben, ist auf geeignete Erziehungs- und Ordnungs-maßnahmen zurückzugreifen. Auf diese möglichen Folgen sind die Schüler hinzuweisen.

 

1.6 Gewaltfreie Schule

Im Interesse eines von gegenseitiger Achtung getragenen Schulklimas muss mit einschneidenden disziplinarischen Konsequenzen laut Nr. 1.9. der Hausordnung rechnen, wer auf Mitschüler, Lehrkräfte bzw. Mitarbeiter unserer Schule verbale Gewalt (Beleidigung, Drohung etc.), psychische Gewalt (Mobbing, Diskriminierung, Intoleranz, Erpressung etc.) bzw. physische Gewalt (Schläge, sexuelle Nötigung, mutwillige Zerstörung von Einrich-tungsgegenständen etc.) auszuüben versucht.

 

1.7 Verbreitung von rechtsradikalem Gedankengut

Auf dem Schulgelände ist das Tragen von Kleidungsstücken oder Aufnähern bzw. das Mitbringen von CDs, Büchern, Zeitschriften, Flyern o. Ä. mit verfassungsfeindlichen Symbolen bzw. mit volksverhetzenden Inhalten sowie das Verwendennationalsozialistischer Grußformeln streng untersagt.

 

1.8 Rauchverbot

In den Schulgebäuden, auf dem gesamten Schulgelände sowie in Turnhallen bzw. auf dem Sportplatz herrscht generelles Rauchverbot. Verstöße gegen das Rauchverbot werden mit einer Geldbuße bis 500 Euro geahndet.

 

1.9 Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

Entsprechend § 60 des Schulgesetzes ist die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten.

In die Lösung von Konflikten sind alle beteiligten Personen sowie die Erziehungsberechtigten einzubeziehen.

Bei allen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten.

1.9.1 Erziehungsmaßnahmen durch Fachlehrer

Entsprechend § 60 Absatz (2) gehören dazu:

  • das erzieherische Gespräch,
  • gemeinsame Absprachen,
  • der mündliche Tadel,
  • die Eintragung in das Klassenbuch,
  • der Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde,
  • die Nacharbeit unter Aufsicht nach vorheriger Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten,
  • die Wiedergutmachung angerichteten Schadens,
  • die vorübergehende Einziehung von Gegenständen.

Weiterhin können als Erziehungsmaßnahmen eingesetzt werden:

  • Wiederholung nachlässig gefertigter Arbeiten,
  • zusätzliche häusliche Aufgaben mit Übungswert,
  • zusätzliche schulische Übungsaufgaben (Bei Teilzeitschülern ist der Ausbildungsbetrieb vorher zu informieren. Für die Aufsicht ist der Fachlehrer verantwortlich.),
  • Wiedergutmachung eines angerichteten Schadens.

Körperliche Züchtigung sowie andere entwürdigende Maßnahmen sind nicht zulässig.

1.9.2 Ordnungsmaßnahmen

Ordnungsmaßnahmen dienen der Sicherung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule und dem Schutz von Personen und Sachen in der Schule. Sie kommen nur dann in Betracht, wenn ein Schüler seine Pflichten grob verletzt, insbesondere den Unterricht nachhaltig stört, die von ihm geforderten Leistungen verweigert oder dem Unterricht unentschuldigt fernbleibt. Sie sollen nur angewendet werden, wenn Erziehungsmittel erfolglos geblieben oder als nicht ausreichend anzusehen sind.

Ordnungsmaßnahmen sind (laut § 60 a des Schulgesetzes):

  1. der schriftliche Verweis durch den Lehrer im Benehmen mit dem Klassenlehrer, in schwer wiegenden Fällen auch durch den Schulleiter,
  1. die Überweisung in eine Parallelklasse oder eine entsprechende organisatorische Gliederung durch den Schulleiter,
  1. der Ausschluss vom Unterricht und sonstigen schulischen Veranstaltungen durch den Schulleiter,
  1. die Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss durch die zuständige Schulaufsichtsbehörde,
  1. die Verweisung von allen Schulen durch die zuständige Schulaufsichtsbehörde. Die Verweisung von allen Schulen darf im Sekundarbereich I lediglich nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht und im Sekundarbereich II nicht bei berufsschulpflichtigen Schülern angeordnet werden.

Bevor eine Ordnungsmaßnahme ausgesprochen wird, ist der betreffende Schüler, bei minderjährigen Schülern auch die Erziehungsberechtigten, zu hören.

Die Erziehungsberechtigten sind über eine Ordnungsmaßnahme einschließlich der Gründe unverzüglich zu informieren.

Auf die Möglichkeit des Rechtsbehelfs ist hinzuweisen.

Gegen ausgesprochene bzw. beantragte Ordnungsmaßnahmen besteht Einspruchsrecht innerhalb von 4 Wochen beim Schulleiter bzw. bei der zuständigen Schulaufsichtsbehörde.

Eintragungen und Vorgänge über Ordnungsmaßnahmen sind spätestens am Ende des zweiten Schuljahres nach der Eintragung zu löschen, sofern nicht während dieser Zeit eine erneute Ordnungsmaßnahme getroffen wurde.

 

2.0 Parkordnung

Das Parken von PKW und Motorrädern erfolgt für Auszubildende und SchülerInnen in der Regel auf öffentlichen Parkplätzen auf dem Datzeberg. Auf dem Schulgelände existiert nur eine sehr begrenzte Anzahl von Parkplätzen.

Pädagogen, Angestellte, Auszubildende und SchülerInnen der Schule weisen ihre Berechtigung zum Abstellen des Fahrzeuges auf dem Schulgelände durch eine Parkkarte nach.

Auf dem Schulgelände widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Für abgestellte Fahrräder wird Haftung entsprechend der Hinweise des Haftpflichtversicherers der Stadt Neubrandenburg (Kommunaler Schadensausgleich) gewährt.

 

3.0 Sonstiges

3.1 Schulunfälle

Sollte sich während der Fahrt zu oder von der Schule, während des Unterrichts oder während einer Schulveranstaltung ein Unfall ereignen, so melden die Auszubildenden bzw. SchülerInnen dies dem Klassenleiter und setzen im Sekretariat eine Unfallanzeige auf.

Es ist unbedingt ein Durchgangsarzt aufzusuchen.

 

3.2 Versicherungsschutz

Der Versicherungsschutz bei Sachschäden ist zunächst eigenständig über die Haftpflichtversicherung zu regeln.

 

3.3 Waffen, pyrotechnische Erzeugnisse u.ä.

Es ist verboten, Waffen im Sinne des Bundes-Waffengesetzes in die Schule oder zu Schulver-anstaltungen mitzubringen. Dazu gehören im Wesentlichen die im BWG als verboten bezeichneten Gegenstände (insbesondere Spring- oder Fallmesser, Stahlruten, Totschläger, Schlagringe usw.), ferner Schusswaffen (einschließlich Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen) und gleichstellte Waffen sowie Hieb- und Stoßwaffen.

Dieses Verbot gilt auch für volljährige Schüler, die entweder im Besitz einer Erlaubnis zum Führen von Waffen sind (z. B. Jagderlaubnisschein) oder erlaubnisfreie Waffen erwerben dürfen.

Untersagt wird außerdem das Mitbringen von Munition jeder Art, von Feuerwerkskörpern, von Schwarzpulver und Chemikalien, die geeignet sind, für explosive Verbindungen verwendet zu werden.

Die Benutzung pyrotechnischer Erzeugnisse ist auf dem gesamten Schulgelände grundsätzlich verboten.

Untersagt ist das Werfen mit Schneebällen.

 

3.4 Alkohol, Rausch- und Suchtmittel, Tiere

Das Mitbringen und Genießen von Alkohol bzw. Rausch- oder  Suchtmitteln ist Auszubildenden, Schülern und Lehrern während des Schulbetriebs nicht gestattet.

Feiern in den Schulgebäuden nach Unterrichtsschluss (z.B. Weihnachtsfeiern, Klassenfeste) bedürfen der Genehmigung durch den Schulleiter.

Das Mitbringen von Tieren auf das Schulgelände ist untersagt.

 

3.5 Mobiltelefone

Während des Unterrichts dürfen keine internetfähigen Mobilfunkgeräte benutzt und auch nicht am Arbeitsplatz abgelegt werden. Unterrichtsbedingte Ausnahmen regelt der Fachlehrer. Bei Zuwider-handlungen werden die Geräte eingezogen.

Bei schriftlichen Abiturprüfungen, Klausuren/Klassenarbeiten und Tests aller Art gelten Verstöße gegen diese Festlegung als Betrugsversuch. Die Leistung wird dann mit der Note 6 bzw. mit null Punkten bewertet.

Die generelle Abgabe aller internetfähigen Mobiltelefone zu Unterrichtsbeginn kann durch die Schüler selbst initiiert werden bzw. auch durch Beschluss der Lehrerkonferenz zeitweilig für eine Klasse angeordnet werden.

Das Aufladen der Akkus von internetfähigen Mobilfunkgeräten aus dem Elektronetz der Schule ist nicht gestattet.

 

4.0 Feueralarm

Grundlage:      Erlass des Kultusministeriums vom 16. Juni 1997

Bei Feueralarm sind unverzüglich die Unterrichtsräume zu verlassen und die Stellplätze einzunehmen.

Das Verlassen der Unterrichtsräume ist folgendermaßen zu organisieren:

  • Schließen von Türen und Fenstern
  • Überkleider, Kopfbedeckungen, Schultaschen, Bücher u.ä. verbleiben in den Räumen, wenn ihre Mitnahme zur Gefährdung von Personen oder zur Zeitverzögerung führt.
  • Vollzähligkeitskontrolle durch den unterrichtenden Lehrer und Meldung an den Schulleiter

Das schnelle und planmäßige Verlassen des Schulgebäudes ist durch regelmäßige Übungen (wenigstens einmal pro Schulhalbjahr) sicherzustellen.

 

Neubrandenburg, 13. Juli 2017

S. Kühn                          O. Fuchs
Schulleiterin                 Vorsitzender der Schulkonferenz

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