Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg

Lebensträume und die Realität – Präventionsprojekt „Crashkurs“ an der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Verwaltung

Martin aus Sarow bei Demmin hatte vor, in nächster Zeit seine Freundin Mandy zu heiraten. Einen kleinen Jungen hatten die Beiden schon seit einiger Zeit. Aber die Realität ließ diesen Lebenstraum von Martin platzen – das berichtete Martins Vater Diethelm den Zuhörern bei der diesjährigen Crashkurs-Veranstaltung für die Auszubildenden des zweiten Jahres.

Martin, ein junger Mann, wie er auch in unserer beruflichen Schule sitzen könnte. Junge Menschen sind die am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmer. Deshalb haben die Landesverkehrswacht M-V e.V., das Landeskriminalamt, die Polizei und andere verantwortliche Institutionen sich zum Ziel gesetzt, junge Fahrer über das Präventionsprogramm „Crashkurs M-V“ auf der Grundlage von Berichten und Fotodokumenten von tatsächlichen Unfälle zu sensibilisieren.

Am 10.03.2016 erlebten 125 Auszubildende in der Aula des Einstein-Gymnasiums, wie Unfälle mit Todesfolge von den Ersthelfern und Betroffenen erlebt wurden. In Anlehnung an die Rettungskette schilderten ein Polizeibeamter, ein Feuerwehrmann, ein Notarzt, ein Notfallseelsorger und ein Vater in berührender Weise ihre Erlebnisse und Empfindungen. Die anwesenden Auszubildenden zeigten sich von den Ausführungen und den Fotos sehr betroffen. Besonders die Schilderung von Martins Vater berührte die Zuhörer tief.

Die Veranstalter und das Crashkurs-Team um Polizeihauptkommissar Torsten Dowe (Sachbearbeiter Prävention im Polizeipräsidium Neubrandenburg) hoffen, dass ihre eindringlichen Appelle an das Fahrverhalten der jungen Auszubildenden fruchten werden, damit nicht noch weitere  Lebensträume unnötig zerplatzen.

von: bswvnb | Veröffentlicht am: 18.03.2016 |

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