Berufliche Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg

Sinti und Roma – Zeit der Vergessenen

Im Lehrplan steht die Geschichte von Sinti und Roma nicht.

Trotzdem haben sich Schüler der Klassenstufe 11 des Fachgymnasiums damit befasst. Unter Anleitung von Frau Wolf vom Stadtarchiv Neubrandenburg haben sich Lisa Vogler, Ekaterina Krey und Nico Lindenau in den vergangenen 10 Wochen mit der Geschichte von Sinti und Roma, insbesondere zur Zeit des 2. Weltkrieges beschäftigt.

Auf der Präsentation am 30. Mai 2012 haben sie ihren Mitschülern aus den Klassenstufen 11 und 12 sowie Gästen vom Regionalmuseum Neubrandenburg die Ergebnisse ihrer Recherchen dargestellt.

In ihrem Vortrag berichteten sie vom Leben der Sinti und Roma in Arbeits- und Konzentrationslagern, von unzähligen Morden und unmenschlichen Bedingungen zur Zeit des 2. Weltkrieges. Dabei spielten Informationen zu einer Sammelstelle für Sinti und Romas, die es damals nordöstlich von Neubrandenburg, nahe Weitin gab, eine Rolle. Sie untermauerten ihre Ergebnisse durch Berichte von Zeitzeugen, z.Bsp. von Paul Weiß und Rosa Winter.

Die drei Schüler sind mit ihren Nachforschungen aber nicht in der Geschichte des 2. Weltkrieges stehen geblieben, sondern haben auch dargestellt, wo und wie Sinti und Romas heute leben. Es ist den Schülern gelungen, auch die Kultur und Lebensweise, die vielen Schülern fremd und oftmals mit Vorurteilen behaftet ist, näher zu bringen.

 

Fazit der Schüler war, die Geschichte von Sinti und Roma muss aufgearbeitet werden, sie ist viel zu unbekannt.

 

(Monika Wiese)

von: bswvnb | Veröffentlicht am: 07.06.2012 |

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